Sintra, Glorious Eden

Sempre gostara muito de Sintra! Logo ao entrar, os arvoredos escuros e murmurosos do Ramalhão lhe davam uma melancolia feliz! (Eça de Queiroz)

... auf der Straße nach Sintra, immer näher an Sintra, auf der Straße nach Sintra, immer ferner mir selbst (Fernando Pessoa)

Notizen aus Sintra

1608 wird Sintra von Luiz Mendes de Vasconcelos (1542 - 1623) in seinem Buch "Do sitio de Lisboa. Sua grandeza, povoaçaõ e Commercio, & Dialogos" (1608) als spirituelle (Ideal-)Landschaft gelobt.

Der religiöse Geist verjünge sich in Sintra, werde gleichsam wieder belebt und neu geboren. Welcher Ort könne sich gegen Sintra mit der Neuheit, Frische und Schönheit seiner Klöster (por novidade, frescura, e belleza de Conventos) behaupten? Wo sonst gebe es ein Kloster wie das der Kapuziner?

... mas direi outras recreações, que tem Cintra, dignas de grande consideração, pois nella por santidade, e aspereza da vida, está o melhor do Mundo neste nosso tempo, e por novidade, frescura, e belleza de Conventos, nenhuma outra terra lhe faz vantagem; porque aonde ha outro Mosteiro como o dos Capuchos ...

Luiz Mendes de Vasconcelos, später Gouverneur in Angola und Großmeister des Malteserordens, wird nicht der letzte Autor sein, der den Leser auf die Enge der in den Stein geschlagenen Zellen aufmerksam macht; man könne dort, stellt er fest, nicht aufrecht stehen. Aber das ist kein Hemmnis menschlicher Selbstverwirklichung, wie wir heute vielleicht unterstellen würden; die architektonische Form und das franziskanische Ideal stimmen überein. Das religiöse Leben, lobt er, entspreche völlig der Armut der Behausung.

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Convento dos Capuchos .

Das Convento dos Capuchos war keine Einsiedelei weltfremder Mönche. Dieser romantische Aspekt hat sich erst parallel zum Verfall des Klosters aus seinem (Traum-)Bild entwickelt. Auch Kapuziner waren in politische Intrigen verstrickt, und vielleicht war auch das Kloster in der Serra de Sintra ein Agentennest.

François-Joseph Leclerc du Tremblay (1577 - 1638), genannt Père Joseph, die graue Eminenz Kardinal Richelieus, unterhielt geheime Informantennetzte von Kapuzinermönchen, die ihn über die Situation in den befestigten Orten der Hugenotten umterrichteten. Als König Ludwig XIII. im Herbst und Winter 1620 gegen die Hugenotten des Béarn einen Feldzug unternahm, konnte der Pater ihn über die politisch-militärische Lage aufklären. Auch in La Rochelle, dem wichtigsten befestigten Ort der französischen Calvinisten, unterhielt Joseph seit fünfzehn Jahren ein Netz von Informanten, die ihn über alle wichtigen Vorgänge in der Hafenstadt auf dem Laufenden hielten und die er gleichzeitig zu gezielter Desinformation der Eingeschlossenen zur Herabsetzung des Widerstandswillens nutzen konnte. An der Belagerung La Rochelles 1627 war er also mehr als nur indirekt beteiligt. Der Beichtvater, Ratgeber und enger Mitarbeiter des Kardinals nutzte seine Beziehungen zu Ordensbrüdern in allen Teilen der Welt, um unter dem Vorwand der christlichen Mission über die innere Lage der verschiedenen Herrschaftsgebiete von England und Spanien, über die Vereinigten Niederlande und Deutschland, über Persien und Abessinien bis hin nach Kanada unterrichtet zu werden. In Memoranden unterbreitete Joseph Pläne für Handelsniederlassungen und den Aufbau einer französischen Flotte zur Schaffung von Kolonien. (Quelle: Wikipedia)

Das Convento dos Capuchos mit seinen engen Beziehungen zum Hof und am Rand der Sommerresidenz der portugiesischen Könige gelegen, war wie kaum ein anderer Ort geeignet, um die Lage im europäischen Westen zu sondieren.

Nicht nur die Delaforces sind eine alte Hugenottenfamilie, die 1685 vor religiöser Verfolgung aus Frankreich floh, nach Portugal gelangte und sich in Porto niederließ, wo fast zwei Jahrhunderte später George Henry Delaforce 1868 das gleichnamige Portweinhaus gründete.

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Convento dos Capuchos .

Miguel Esteves Cardoso in der Público über die Nebelschwaden, die wie aus dem Nichts im Sommer Praia das Maçãs und Sintra umhüllen und einen Vorgeschmack vom Winter bringen.

Na Segunda-feira o sol brilhou em todo o reino excepto em Sintra, onde pairou o famoso capacete de nevoeiro. Para nós esteve como no Natal. Os nossos amigos de Lisboa e de Cascais fizeram troça, indo à praia e almoçando ao ar livre de manga curta e riso fácil. Mal sabem a sorte que não têm. O capacete de Sintra (que só é oferecido a quem compra a serra) é, de todos os capacetes, uma protecção. Aparece no meio de dias seguidos de sol ardente para dar um intervalo aos nossos couros. A pele humana não foi concebida para ser continuamente queimada, como acontece nas zonas de barbárie onde o sol está sempre a brilhar e nunca se viu um nevoeiro que dure 24 horas. E muito menos um ou dois por semana. Graças ao capacete, fica-se em casa a trabalhar. Dá-se valor à beleza das paisagens, tapando-as, para sabermos o que perdemos. Dando-nos um cheirinho de Inverno que aí virá (e que só há pouco acabou) lembra-nos que a vida tem destas coisas – e outras lições banais que tendemos a esquecer nas folias de Julho.(...)

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Wetter .

Die Reaktionen der Besucher sind vielschichtig und meist typisch für den jeweiligen Zeitgeist. Die Schönheit und Einzigartigkeit des Klosters wird gelobt, von aufgeklärten Geistern aber auch die religiöse Enge beklagt.

Die Brüder hätten die verlassenen Grotten und Höhlen von Wölfen und Füchsen bezogen und die tierische Behausung zu einer menschlichen Wohnstätte, zu einem heiligen Ort gemacht, stellt W. Allen (1789) fest, als er im Jahr der französischen Revolution dieses, wie er schreibt, primitive und versteckte Kloster besucht.

Die Touristen, viele aus England, meist an Komfort und Luxus gewöhnt, bestaunen später die Dunkelheit und Abgeschiedenheit des klösterlichen Lebens, die franziskanische Armut ist zur Sehenswürdigkeit geworden, die meist respektiert, aber selten noch als vorbildlich empfunden wird. Das Convento dos Capuchos, so Nicolau de Oliveira 1804 in seinem Führer zu den Sehenswürdigkeiten Lissabons, sei fast am Ende de Serra de Sintra gelegen, das kleinste, ärmste und härteste (mais aspero) Kloster der Welt. Und trotzdem seien viele Religiöse untröstlich, weil sie von ihren Prälaten keine Erlaubnis zum Aufenthalt in diesem Kloster bekämen. Jeder einzelne Bruder hätte seine Zelle, gerade so groß wie ein Grab, ausgestattet nur mit einer Matratze (colchão), bemerkt Josiah Conder (1830) in seinem Buch "The Modern Traveller. A description, geographical, historical and topographical of the various countres of the globe" (Vol. 19). Die Mönche würden weder Wein noch Fleisch essen, notiert John Cam Hobhouse (1809) in seinem Reisetagebuch. Den Gästen aber wird Brot, Käse und Wein aus Colares serviert, von den einen gepriesen, von den anderen für nicht besonders lecker gehalten, die Geschmäcker sind wie immer recht verschieden. Über die Gastfreundschaft aber scheinen sich alle Besucher einig zu sein, niemand, der nicht offenen Herzens willkommen geheißen wird.

Die modernen Touristen kennen die Berichte und Tagebücher ihrer Zeitgenossen, man geht selten unvorbereitet auf Reisen und misst die eigenen Eindrücke an der Lektüre der anderen. Die Gegend um Sintra sei, so weiß der Fürst Lichnowsky 1842, schon des Öfteren beschrieben und gelobt worden; deswegen solle nur erwähnt werde, dass er einige Tage in Colares verbracht, seine Gärten und Weinberge sowie die modernen Ruinen des Palasts von Monserrate und das berühmte Korkkloster besucht hätte.

Da hatten die Mönche ihren Bau allerdings bereits verlassen (müssen). Das scheint einen Besuch aber nicht weniger attraktiv gemacht zu haben. D. Pedro II. von Brasilien erinnert sich im Februar 1879 in einem Brief an den portugiesischen König Dom Fernando II. an unvergessliche Picknicks in Sintra und im Convento dos Capuchos. Und José Maria Eça de Queiroz lässt uns in seinem Roman "Os Maias" (1888) an den Ausflugsplänen des Senhor Ega teilhaben, der aus Lissabon mit der Droschke nach Sintra reist: "Ich bleibe nur drei oder vier Tage. Zeit genug, um mit dem Absoluten auf dem Gipfel bei den Kapuzinern zu plaudern".

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Convento dos Capuchos .

Der Arenae - Malvasia 2010-DOP aus Colares wurde in London prämiert und gehört jetzt zu Olly Smith's 50 Great Portuguese Wines.

Die gesamte Liste mit Olly Smith's 50 Great Portuguese Wines.

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Wein .

Bei Google Maps kann man auf einem virtuellen Spaziergang jetzt die Paläste von Pena und Monserrate besuchen.

Die Bilder stammen aus dem Jahr 2010.

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Palácio da Pena Monserrate .

1.138000 Millionen Gäste, davon 90% ausländische Touristen, haben 2012 die Sehenswürdigkeiten besucht, die unter der Verwaltung der "Parques de Sintra – Monte da Lua" stehen.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören: Park und Palast von Pena, das Castelo dos Mouros, der Park und das Anwesen von Monserrate, das Convento dos Capuchos und das Chalet der Condessa d’Edla.

Nicht mitgezählt wurden der Stadtpalast von Sintra und das Schloss von Queluz, die erst seit September von "Parques de Sintra – Monte da Lua" betreut werden.

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Tourismus .

Die Igreja Matriz de Colares wurde am 13. März als Immobilie öffentlichen Interesses klassifiziert.

Begründet wird die Aufnahme in diesen Katalog schützenswerter Bauwerke von nationalem Interesse auch durch die architektonische Gestaltung der Kirche im urbanen und landschaftlichen Raum.

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Igreja Matriz de Colares .

Am 18. April öffnet das Chalet da Condessa d'Edla im Park von Pena wieder seine Türen für die Öffentlichkeit.

Die verheerenden Stürmen vom 19. Januar 2013 hatten zu zahlreichen umgestürzten Bäume im Jardim da Condessa geführt und die Casa do Guarda zerstört. Mit der Wiedereröffnung sind jetzt auch die Restaurierungsmaßnahmen im Chalet abgeschlossen (Haupttreppe, Stuckdecken- und Wände).

Ein Besuch in dieser bisher noch relativ unbekannten Ecke des Parks von Pena lohnt auf alle Fälle. Der Jardim da Condessa geht direkt in den zum Palácio da Pena gehörigen Park über, so dass man gut und gerne einen ganzen heißen Sommertag mit der Erkundung aller schattigen Ecken und romantischen Winkel verbringen kann.

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Chalet da Condessa d'Edla Condessa d'Edla .

Nachdem die portugiesische Direção-Geral do Património Cultura das Verfahren zur Klassifizierung der Straßenbahnlinie zwischen Sintra/Ribeira und Praia das Maçãs zu den Akten gelegt hat, versucht nun die Gemeindeverwaltung in Sintra die gesamte Linie inklusive Werkstätten und technischer Einrichtungen unter Denkmalschutz stellen zu lassen.

Klassifikation: imóvel de interesse municipal, das ist eine "Immobilie" von kommunalem Interessen.

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Straßenbahn .

Parques de Sintra – Monte da Lua (PSML) will das Hotel Netto in der Altstadt von Sintra erwerben.

Archäologische Untersuchungen haben ergeben, dass das Gebäude aus dem 16. Jh. stammt.

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Hotel Netto .

Anfang Dezember konnte ein englischer Surfer nur noch per Hubschraubereinsatz der Luftwaffe von einem zwischen Praia Grande und Praia Adraga gelegenen und nur schwer zugänglichen Felsen gerettet werden.

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Surfen .

Surfen am Cabo Raso - zwischen Cascais und Guincho.

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Surfen .

Die Filme zeigen die Ende Januar entstandenen Sturmschäden in Sintra. Mehr als 2000 Bäume sind dem Stum zum Opfer gefallen.

Freiwillige hatten in den folgenden Tagen die Aufräumarbeiten unterstützt, die Zugang zu Sehenswürdigkeiten war zum Teil eingeschränkt.

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Sturm Serra de Sintra .

Manchmal ließ Vathek sich auf einen Berg tragen, um reine Luft zu atmen und nach Herzenslust von den vier Quellen trinken zu können. Dieser Berg ist ein Garten Eden und ein Werk der Phantasie, eine reine Literaturlandschaft. Seine Beschreibung mag vielleicht nicht an Sintra erinnern, aber es ist dieser Wille zur Inszenierung der Natur und zu künstlichen Paradiesen, der aus Sintra eine Kulturlandschaft geformt hat.

Einige Meilen von Samarah entfernt war ein hoher Berg, ganz bedeckt mit Thymian und Quendel; ein entzückender Hain krönte den Gipfel; man hätte ihn für das Paradies halten können, das den gläubigen Menschen bestimmt ist. Hundert wohlriechende Gebüsche waren da und ebensoviel Orangenhaine, und Zedern und Zitronenbäume boten vereint mit Palmen, Weinreben und Granatbäumen alles, Geschmack und Geruch gleicherweise zu befriedigen. Der Boden war mit Veilchen übersät; ganze Büschel Nelken und Hyazinthen parfümierten die Luft mit ihren süßen Düften. Viele klare, tiefe Quellen, so stark, daß sie zehn Armeen hätten tränken können, schienen an diesem Ort zu fließen, auf daß er völlig dem Garten Eden mit den heiligen Flüssen gleiche.

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Monserrate Beckfod .

Vathek, der neunte Kalik aus dem Hause der Abbasiden, glaubte nicht, "daß man aus dieser Welt eine Hölle machen müsse, um in der andern sich des Paradieses zu erfreuen".

So übertraf er dann an Glanz alle seine Vorfahren und ließ in der Stadt Samarah fünf neue Paläste bauen. Den Palast des ewigen Festes, den Tempel der Melodie, den Palast der Wohlgerüche, die Wohnung der Freude und einen Palast, der dem Entzücken der Augen gewidmet war und auch "Die Stütze des Gedächtnisses" hieß.

Dieser Palast war ein einziges Wunder:

Die größten Seltenheiten aus allen Ecken der Welt waren hier in reicher Fülle und in schönster Ordnung versammelt. Man sah in einer Galerie die Bilder des berühmten Mani und Statuen, die zu leben schienen. Hier reizte eine kunstvolle Perspektive den Blick, dort wurde das Auge angenehm durch die Künste der Optik getäuscht; an einer anderen Stelle fand man alle Schätze der Natur. Mit einem Worte: Vathek, der neugierigste unter den Menschen, hatte in diesem Palaste nichts vergessen, was die Neugierde der Besucher befriedigen konnte.

Diese Neugierde, deswegen heißt der Palast auch Stütze des Gedächtnisses, ist reine Wollust der Erinnerung. Sie hat nichts mit historischer Authentizät zu tun, kein Ding muss hier echt sein, keine Geschichte erzählen, wie es wirklich gewesen ist. Es geht um eine Kunst der Täuschung und des Augenschmauses. Denn Garantie des Schönen ist in diesem Palast, dass man sich an seinen Künsten nicht satt sehenn kann, sondern immer wieder Neues findet. Überraschungen, kunstvolle Perspektiven, immer geht es darum, in Entzücken zu geraten und zu sehen, was so noch nie zu sehen war. Und auch die Natur mit ihren Schätzen wird zur großen Erfinderin, die Staunen macht.

Diesen Tempel hatte Beckford in Monserrate vor Augen ...

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Monserrate Beckfod .

In einem unendlich traurigen Text im Público schreibt Miguel Esteves Cardoso über seine an Krebs sterbende Frau.

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Miguel Esteves Cardoso .

Der Schriftsteller und Journalist Miguel Esteves Cardoso ist 2009 nach Colares gezogen, dort lebe es sich besser, als an allen Orten, die er kenne.

Vive-se melhor aqui (o clima; as pessoas; as paisagens; a luz; a comida; o mar) do que em todos os lugares que conheci.

Genau.

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Miguel Esteves Cardoso .

Text von Miguel Esteves Cardoso im Público (21. August 2012).

Não tenho férias. É Agosto. As minhas férias são fingir que ninguém me vai ler e que, por isso, posso escrever sobre as coisas mais vizinhas e menos interessantes. A quantos portugueses interessará saber que o eléctrico que vai de Sintra à Praia das Maçãs recomeçou, após anos de desespero e de desculpas, no dia prometido pela Câmara, dia 15? Como é um veículo que passa à frente da minha casa, sou, logo à partida, um sujeito informado. A notícia no Público do dia 15 apenas confirmou o que eu tinha já visto no dia 14: uma estranha sensação. Como sempre, confio mais no que os meus olhos lêem do que no que vêem. O que vêem é sempre discutível e incompleto. Não é como se nem sequer tivesse acontecido; mas anda longe daí. No dia 14, vi passar o eléctrico duas vezes. Estava cheio de homens de fato e gravata; preocupados. Não posso garantir que lá estivesse o benfiquista Seara, mas creio que o vi, com aquela sorumbática esperança que nos caracteriza no século XXI, que é ansiar pela reconfortante certeza que vamos perder, para podermos ir para casa chorar. Duas vezes disse adeus aos fatos. Da primeira ninguém me respondeu. Perdoei. Ofenderam-se com tê-los confundido com passageiros. Compreendo. Como eu os compreendo, Santo Deus. Mas da segunda vez, quando buzinei (pela primeira vez na vida), o maquinista levantou a mão, como quem diz:”Noto o teu entusiasmo infantil.Mas deixa de ser tão piroso; está bem?” E sabem que mais ? Deixei.

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Straßenbahn Miguel Esteves Cardoso .

Dass Fußball die besseren Karrieren garantiert, führt jetzt Fernando Seara vor, Präsident der Câmara Municipal de Sintra, der sich um den Vorsitz der Federação Portuguesa e Futebol (FPD) bewerben will, sollte Gilberto Madaíl tatsächlich zurücktreten.

Unter dem Motto "Mehr Sintra" (Mais Sintra) wurde Fernando Seara am 11. Oktober 2009 für vier Jahre gewählt und steht bis jetzt einer Koalition aus PPD/PSD, CDS, PPM und MPT vor.

Versprochen hatte er völlige Hingabe - "Dedicação total" - an die politische Aufgabe. So sieht ein karriereförmiger Lebensstil aus.

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Fernando Seara .

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