Sintra, Glorious Eden

Sempre gostara muito de Sintra! Logo ao entrar, os arvoredos escuros e murmurosos do Ramalhão lhe davam uma melancolia feliz! (Eça de Queiroz)

... auf der Straße nach Sintra, immer näher an Sintra, auf der Straße nach Sintra, immer ferner mir selbst (Fernando Pessoa)

Notizen aus Sintra

Text von Miguel Esteves Cardoso im Público (21. August 2012).

Não tenho férias. É Agosto. As minhas férias são fingir que ninguém me vai ler e que, por isso, posso escrever sobre as coisas mais vizinhas e menos interessantes. A quantos portugueses interessará saber que o eléctrico que vai de Sintra à Praia das Maçãs recomeçou, após anos de desespero e de desculpas, no dia prometido pela Câmara, dia 15? Como é um veículo que passa à frente da minha casa, sou, logo à partida, um sujeito informado. A notícia no Público do dia 15 apenas confirmou o que eu tinha já visto no dia 14: uma estranha sensação. Como sempre, confio mais no que os meus olhos lêem do que no que vêem. O que vêem é sempre discutível e incompleto. Não é como se nem sequer tivesse acontecido; mas anda longe daí. No dia 14, vi passar o eléctrico duas vezes. Estava cheio de homens de fato e gravata; preocupados. Não posso garantir que lá estivesse o benfiquista Seara, mas creio que o vi, com aquela sorumbática esperança que nos caracteriza no século XXI, que é ansiar pela reconfortante certeza que vamos perder, para podermos ir para casa chorar. Duas vezes disse adeus aos fatos. Da primeira ninguém me respondeu. Perdoei. Ofenderam-se com tê-los confundido com passageiros. Compreendo. Como eu os compreendo, Santo Deus. Mas da segunda vez, quando buzinei (pela primeira vez na vida), o maquinista levantou a mão, como quem diz:”Noto o teu entusiasmo infantil.Mas deixa de ser tão piroso; está bem?” E sabem que mais ? Deixei.

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Straßenbahn Miguel Esteves Cardoso .

Dass Fußball die besseren Karrieren garantiert, führt jetzt Fernando Seara vor, Präsident der Câmara Municipal de Sintra, der sich um den Vorsitz der Federação Portuguesa e Futebol (FPD) bewerben will, sollte Gilberto Madaíl tatsächlich zurücktreten.

Unter dem Motto "Mehr Sintra" (Mais Sintra) wurde Fernando Seara am 11. Oktober 2009 für vier Jahre gewählt und steht bis jetzt einer Koalition aus PPD/PSD, CDS, PPM und MPT vor.

Versprochen hatte er völlige Hingabe - "Dedicação total" - an die politische Aufgabe. So sieht ein karriereförmiger Lebensstil aus.

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Fernando Seara .

Rui Cristino da Silva ist ein Maler, der uns Sintra in beinahe fotorealistischen Ansichten zeigt.

Gestochen und fast irritierend scharf sind seine Bilder der Küste zwischen Azenhas do Mar und dem Praia da Ursa, als überlagerten Bilder der digitalen Welt die Landschaft des Ölgemäldes.

Rui Cristino da Silva wurde 1948 in Lissabon geboren und lebt jetzt in Almoçageme.

Im November 2010 kann eine Ausstellung des Künstlers im Rathaus von Amadora, Casa Roque Gameiro, besucht werden.

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Rui Cristino da Silva .

Kaum mehr als eine Woche ist es her, dass landesweit die Aktion Limpar Portugal stattfand.

Wie es ein paar Tage später an einem der traditionellen Müllabladeplätze in Sintra aussieht, zeigen Vitalino Cara D'Anjo und Susana Amor in ihrem Blog Notícis de Colares.

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Müll .

Ab Mitte Mai soll die Straßenbahn wieder von Sintra bis nach Praia das Maçãs fahren.

Geplant war die Wiedereröffnung der Strecke eigentlich schon für den April, aber auch dieser Termin konnte nicht eingehalten werden. Ob die Straßenbahn im Mai tatsächlich wieder bis Praia das Maçãs fährt - ich habe maeine Zweifel.

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Straßenbahn .

Werbekampagnen nerven vor allem dann, wenn sie nur heiße Luft produzieren, in der Trugbilder entstehen, die mit der Realität nichts zu tun haben.

Mit der Phantasmagorie "Romantisches Sintra" ist das der Fall. Das Bild des romantischen Sintras, mit dem neue Touristenströme in den Ort gelenkt werden sollen, ist nicht nur historisch verkürzt, sondern lenkt von der Realität eines Verfalls ab, in dessen Ruinen längst kein romantischer Geist mehr lebt. Ein paar Beispiele:

  • Gandarinha
  • Hotel Bristol
  • Torre do Relógio
  • Casa do Marquês de Pombal
  • Hotel Neto

Zu schweigen von weniger berühmten Häusern, die seit Jahren um Aufmerksamkeit flehen.

Die Natur steht als konstenlose Kulisse bereit. Sintra ruiniert das Erbe, von dem der Ort lebt.

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Romantik Verfall .

Der Bauer (o saloio) - das ist der, der die Stadt passiert. Er tritt in die Stadt ein - und bringt mit seinen Waren auch seinen ländlichen Blick mit.

apesar de o saloio ter o hábito de ir à cidade vender os seus produtos, manteve as suas perspectivas limitadas ao horizonte rural que o circundava acentuando-se assim uma dicotomia social, cultural, económica e psicológica entre o campónio e o citadino

So Maria Teresa Caetano im Vorwort ihrer "Fisiologia do Saloio" (1858).

Aber nicht nur verwandelt sich die Stadt vor seinen Augen; verlässt der Bauer die Grenzen der Stadt wieder, so trägt er ihre Bilder mit aufs Land. Zwischen Stadt und Land gab es vielleicht nie eine Dichotomie, sondern Korrespondenzen, Bilder, die sich überlagern und mit der Zeit selbst Stadt wie Land prägen, so dass immer die eine Welt in der anderen gefunden werden kann.

Einer der zentralen Schauplätze dieser Korrespondenzen dürfte der Platz sein - auf dem Dorfplatz ist virtuell die Stadt mit ihrem unendlichen Verkehr anwesend - und in der Stadt können wir auf den großen Plätzen das rurale Leben spüren.

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Saloio .

Mit einer Messe, Wallfahrt zum Friedhof und Marsch durch Almoçageme hat die S.R.M. Almoçageme am 1. Januar ihren 118. Geburtstag gefeiert.

Anschließend gab es ein Konzert unter Leitung von Panta Nunes, bei dem sich auch die Musikschule des Ortes präsentierte.

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S.R.M. Almoçageme .

Heftige Regenfälle haben in Colares zu schweren Überschwemmungen geführt.

Der Autoverkehr brach zusammen, an der Tankstelle in Colares wurde die Ufermauer zum Rio das Maçãs zerstört.

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Colares Wetter .

Auch in diesem Jahr kann (wie im Vorjahr) keine Fahrt mit der Straßenbahn von Sintra bis an den Praia das Maçãs unternommen werden.

Die Trasse zwischen Ribeira de Sintra und Praia das Maçãs ist seit den starken Regenfällen im Frühjahr 2008 außer Betrieb.

Nicht nur für Touristen ist die Fahrt mit der über hundert Jahre alten Bahn ein Vergnügen - und der Stadt ist das offensichtlich egal. An Hinweisen jedenfalls mangelt es, manch einer wartet vergeblich oder ist enttäuscht, dass die Fahrt nicht bis an den Strand führt.

Am Praia das Maçãs weist nur ein Zettel darauf hin, dass die Straßebahn hier nicht fährt.

Informa-se que por motivos técnicos este troço se encontra encerrado. A Câmara de Sintra pede desculpa pelos inconvenientes causados

In der englischen Version fehlt die Entschuldigung.

Laut der Zeitung Diário de Notícias sollen die nötigen Reparaturarbeiten nun in der nächsten Woche anfangen, auch wenn in der Verwaltung niemand weiß, welche Maßnahmen bisher überhaupt durchgeführt worden sind. Selbst wenn das der Fall sein sollte, wird es in diesem Sommer wohl wieder keine nostalgische Fahrt mit der Staßenbahn geben.

Fonte do gabinete da presidência assegura que as obras terão início na próxima semana.

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Straßenbahn .

Wer martialische Gesten mag und keine Farbkleckse auf dem Tarnanzug scheut, kann auch in Sintra Paintball spielen.

Das findet zwar in abgeschlossenen Bezirken und nicht in freier Wildbahn statt, aber wäre das nicht eine Idee: die ganze Serra de Sintra als Schlachtfeld für Tintenkiller, für Jungs (und Mädels), die es satt haben nach der Arbeit träge im Restaurant zu hocken, ein Abenteuerspielplatz für alle, denen in der Natur immer etwas unbehaglich zumute ist.

Ich bin mir sicher, in den Schubläden der für die Vermarktung des Parque Natural de SIntra-Cascais zuständigen Institutionen liegen bereits die entsprechenden Konzepte.

(In Deutschland sollen ja statt Waffen eher diese Spielzeugwaffen verboten werden - und als nächstes dann Kissenschlachten.)

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Paintball .

Das neu Magazin "I" hat in einem Artikel über den Zustand des Weltkulturerbes in Sintra eine Liste der am meisten vom Verfall bedrohten Gebäude aufgestellt.

  • Hotel Netto
  • Palacete Pombalino do Rio do Porto
  • Hotel Bristol
  • Café Paris

Pedro Macieira führt in seinem Blog noch das Casa da Gandarinha auf. Und so könnte die Liste durchaus noch länger ausfallen ...

Die touristisch interessanten "Highlights" werden gepflegt und aufgeputzt, der Rest der Stadt, das lebendige Gewebe, aus dem sich die Monumente erst erheben, muss sehen wo er bleibt.

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Hotel Netto Palacete Pombalino do Rio do Porto Hotel Bristol Café Paris Casa da Gandarinha .

Die Blauen Fahnen sind das Gütezeichen der portugiesischen Strände.

In Sintra hat jetzt ein kaum zu entwirrendes Kompetenzgerangel unter den für die Küste zuständigen Institutionen dazu geführt, dass dieses Jahr keine Blauen Flaggen vergeben werden.

... Und ich weiß nicht, ob ich da wirklich durchblicken möchte. Zuständig sind:

  • Administração da Região Hidrográfica do Tejo (ARH)
  • Plano de Ordenamento da Orla Costeira Sintra-Sado (POOC) unter Aufsicht des Instituto de Conservação da Natureza e da Biodiversidade (ICNB)
  • Parque Natural Sintra Cascais
  • CMS
  • Associação da Bandeira Azul da Europa

Hintergrund

Das vorweg: mit mangelnder Wasserqualität hat das Fehlen der Blauen Fahnen nichts zu tun.

Der Umweltsenator Marco Almeida hat vielmehr aus Protest die Vergaben der Blauen Fahnen für Praia da Adraga, Praia das Maçãs und Praia de São Julião abglehnt.

Die ARH hat nämlich die Blaue Fahne für den Praia do Magoito abgelehnt, weil dort die Klippen als instabil gelten. Schlimmer noch: auch am Praia Grande sollte die Fahne nicht gehisst werden, weil es dort an öffentlichen Toiletten mangele. Außerdem hatte die ARH moniert, dass das Café (2008 vom Parque Natural Sintra Cascais autorisiert) am südlichen Ende des Strandes gesundheitspolitischen Auflagen nicht entspreche. Der dort durch die Autos aufgewirbelte Staub könne nämlich die Qualität der Mahlzeiten gefährden.

Der Punkt, warum Marco Almeida nun meint protestieren zu müssen, ist der, dass für diese Mängel nicht die Stadt, sondern die ARH zuständig ist.

Bürokratie und Kindergarten, Hand in Hand ...

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Strände ARH .

In Galamares hat es gestern in einem Waldgebiet gebrannt.

Das Feuer, vermutlich (und dann bereit zum dritten Mal) ausgelöst durch den Bruch eines Strommasts, wurde schnell unter Kontrolle gebracht.

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Waldbrände .

Die UNESCO möchte sich sich das Weltkulturerbe in Sintra ansehen und hat bei ihrer Tagung in Sevilla deswegen eine Einladung der portugiesischen Regierung erbeten.

Die Mission wird aus Mitgliedern des ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege ) und IUCN (International Union for Conservation of Nature) bestehen.

Das Vorgehen sei ganz normal, Sintra liefe nicht Gefahr (wie Dresden) seinen Status als Weltkulturerbe zu verlieren. Dann stünde nämlich Sintra auf der entsprechenden Liste.

Die Público berichtet, dass außerdem von Portugal bis Februar 2010 ein Bericht erbeten wurde, der eine verbesserte Koordinierung der Verwaltung des Weltkulturerbes belegen sollte.

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UNESCO Weltkulturerbe .

Breite Schneisen wurden in den letzten Jahren in die Serra de Sintra geschlagen, vor allem, wie es heißt, zur Waldbrandvermeidung. Problematisch ist allerdings, dass die Maßnahmen zur Waldbrandvermeidung die Biodiversität in der Serra de Sintra gefährden.

(Nach Ansicht von Spezialisten ist nach einem trockenene Winter und Frühjahr die Waldbrandgefahr in diesem Sommer wieder ähnlich hoch wie im Sommer 2003 und 2005.)

Im Decreto-Lei n.° 124/2006 sind die Maßnahmen zur Flur- und Waldsäuberung festgeschrieben. Es hat die Verhinderung von Waldbränden zum Thema, blendet aber ökologische Hintergründe aus.

Denn Wald besteht nicht nur aus Bäumen, sondern ist ein komplexes Ökosystem. Säuberungsaktionen wie denen in der Serra de Sintra aber fällt die gesamte Streu- und Humusschicht zum Opfer, die gerade besonders nützlich für das Zusammenleben einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt ist.

Das alles ist längst bekannt, findet jetzt allerdings erst seinen Weg aus der wissenschaftlichen Fachliteratur über das Internet in die portugiesische Presse.

Das Gesetz unterscheidet zwischen Waldflächen in einer Größe von mehr als 500 Hektar, die durch Schneisen in einer Breite von 125 Metern getrennt werden müssen. Bei kleineren Waldgebieten sollen Schneisen zwischen 10 und 50 Metern geschlagen werden, die bei hoher Waldbrandgefahr auf bis zu 100 Meter zu erweitern sind.

Und wie sehen diese Kahlschläge dann in der Praxis aus? Ein Blick nach Sintra reicht und das Desaster wird anschaulich: Firmen ohne ökologische werden beauftragt, das anfallende Material wird abgeräumt und, so sieht es das Gesetzt vor, zu Biokraft- und heizstoffen verarbeitet.

Wer säubert, vernichtet praktisch alles, sagt der Biologe José Alberto Quartau.

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Waldbrände Ökologie .

Mehr als 500.000 Euro sollen in Sintra investiert werden - und in den Erhalt und die touristische Erschließung der Kulturlandschaft fließen.

Die Mittel sind im "Programa de Intervenção do Turismo" vorgesehen, das unter Leitung des Staatssekretärs für Tourismus, Bernardo Trindade, ausgearbeitet wurde, und kommen in erster Linie dem Palast und Park von Pena, Monserrate, dem Castelo dos Mouros, Capuchos und verschiedene Tapadas zu Gute.

Außerdem sind Maßnahmen geplant, um Besucherströme besser zu regulieren und den Autoverkehr in den Griff zu bekommen, vor allem wildes Parken ist bekanntlich ein Problem.

Für den Palast von Pena werden nächtliche Besuche geplant, Besuchern sollen multimediale Informationsmöglichkeit zur Verfügung stehen.

Das alles hat seinen Preis: in Parks und Gebäuden sollen Systeme für die Videoüberwachung eingerichtet werden.

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Tourismus Weltkulturerbe .

Die traditionelle Straßenbahn Sintra - Praia das Maçãs fährt zur Zeit wieder einmal nur bis Ribeira de Sintra.

Für den Betrieb der Bahn ist seit 2002 die Câmara Municipal de Sintra zuständig, die auch für die Restaurierung der Vila Alda gesorgt hat.

Endgültig ins Reich der Träumereien können damit die Pläne verabschiedet werden, die eine Verlängerung der Strecke bis zum Bahnhof oder gar bis in die Altstadt vorsahen.

Straßenbahn 6 - im Herbst

Vor Touristen hat die Bahn damit wieder einmal an Reiz verloren. Denn lohnenswert ist allenfalls eine Fahrt hinunter bis nach Ribeira de Sintra und ein anschließender Spaziergang entlang des Caminho das Azenhas wieder hinauf nach Sintra. (Andere Wege, wie hinauf bis in die Altstadt, dürften ohne Plan und Ortskenntnis nicht leicht zu finden sind.)

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Straßenbahn .

Der Zugang zum wunderschönen Praia da Aguda in Fontanelas ist seit dem 20. Mai 2008 aus Sicherheitsgründen verboten.

Es sei viel zu gefährlich, hatte die PNSC festgestellt, die in den Fels geschlagene Treppe zu benutzen, über die man die Klippe hinabsteigen konnte, und deswegen die Capitania de Cascais um die Schließung gebeten.

Praia da Aguda - Blick auf den Strand

Wie in den ähnlichen Fällen am Praia Pequena und am Miradouro das Azenhas do Mar wird der Verfall in Kauf genommen, die Stadtverwaltung hüllt sich in Schweigen. Sintra konzentriert sich auf die touristisch wertvollen Perlen und überlässt den Rest seiner Natur- und Kulturlanschaft sich selbst. Ignoriert man den Verfall nur lange genug, so scheint das Konzept zu lauten, verschwinden seine Spuren aus dem Gedächtnis.

Praia da Aguda - Treppen

Doch jetzt ist zwar der Zugang immer noch offiziell verboten, und natürlich stiegen trotz aller Warnungen immer Angler und Strandfreunde zum ohnehin unbewachten Praia Aguda hinunter, aber die Treppen sind von engagierten Leuten aus Fontanelas und Gouveia ausgebessert worden. Jetzt wartet man natürlich auf eine offizielle Stellungnahme.

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Praia da Aguda .

Die UNESCO hat zu einem besseren Schutz einzigartiger Kultur- und Naturstätten weltweit aufgerufen. Es müsse gewährleistet werden, dass diese auch künftigen Generationen erhalten bleiben, hieß es zum Auftakt der 33. Sitzung (vom 22. bis 30. Juni 2009) des UNESCO-Welterbekomitees in Sevilla.

Dem Dresdner Elbtal droht wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke die Aberkennung des Welterbetitels - eine solche Entscheidung gab es zuvor erst einmal in der UNESCO-Geschichte. Für das Wattenmeer kann dagegen auf die Auszeichnung gehofft werden - es wäre die erste deutsche Naturlandschaft auf der Liste. Über die Vergabe entscheiden Vertreter aus 21 Ländern. Deutschland ist nicht darunter.

Sintras Kulturlandschaft wurde 2001 mit dem Weltkulurerbetitel ausgezeichnet.

Ich kenne die Tagesordnung nicht, wünschte mir aber, dass zum Theme Sintra die folgenden Punkte in Sevilla diskutiert würden, die zum Teil schon 2006, beim letzten Besuch des Komitees als kritisch erachtet wurden:

  • die Kulturlandschaft wird in Flächennutzunsplänen faktisch nicht respektiert
  • die geforderte unabhängige Task Force wurde noch immer nicht eingerichtet
  • es gibt keine Konzepte, wie dem urbanen Druck auf die Kulturlandschaft Sintras begegnet werden soll (Plano de Groer und PDM)

Außerdem finde ich bedenklich, dass ein Teil des Weltkulturerbes sich in Privatbesitz befindet und nicht öfffentlich zugänglich ist. Denn wir sind schließlich die Erben.

Hintergrund: Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt

Die UNESCO hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur- und Naturgüter der Menschheit, die einen "außergewöhnlich universellen Wert" besitzen, zu erhalten.

1972 hat die UNESCO das "Internationale Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" verabschiedet. Inzwischen haben es 186 Staaten unterzeichnet. Es ist das international bedeutendste Instrument, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde. 878 Stätten weltweit sind auf der UNESCO-Liste des Welterbes verzeichnet. Deutschland ist auf der Liste mit 33 Welterbestätten vertreten.

Weltkulturerbe (UNESCO) in Portugal

Die folgenden Werke, Bauten, Orte und (Kultur-)Landschaften Portugals wurden als Weltkulturerbe klassifiziert:

  • Stadtzentrum von Angra do Heroísmo auf der Azoren-Insel Terceira (K/1983)
  • Hieronymuskloster und Turm von Belém in Lissabon (K/1983)
  • Kloster Batalha (K/1983)
  • Christuskloster in Tomar (K/1983)
  • Historisches Zentrum von Evora (K/1986)
  • Kloster Alcobaça (K/1989)
  • Kulturlandschaft Sintra (K/1995)
  • Historisches Zentrum von Porto (K/1996)
  • Prähistorische Felsritzungen im Tal von Côa (K/1998)
  • Lorbeerwald "Laurisilva" von Madeira (N/1999)
  • Weinregion Alto Douro (K/2001)
  • Historisches Zentrum von Guimarães (K/2001)
  • Weinbaukultur der Insel Pico (K/2004)

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Weltkulturerbe UNESCO .

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