Sintra, Glorious Eden

Sempre gostara muito de Sintra! Logo ao entrar, os arvoredos escuros e murmurosos do Ramalhão lhe davam uma melancolia feliz! (Eça de Queiroz)

... auf der Straße nach Sintra, immer näher an Sintra, auf der Straße nach Sintra, immer ferner mir selbst (Fernando Pessoa)

Notizen aus Sintra

Von: K.P. am 18. März 2015 keine Kommentare

Sintra Archiv

Seit dem 10. März gibt es ein neues Besucherzentrum im Castelo dos Mouros in Sintra.

Ausgestellt werden Funde zur Archäologie und Kulturgeschichte, die bis 5000 v. Chr. reicht. Hier sind die ersten Spuren menschlicher Siedlungen in Sintra zu finden, die viel älter sind als die von den Mauren errichtete und später vom christlichen Portugal zurückeroberte Burg.

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Castelo dos Mouros .

Von: K.P. am 09. März 2015 keine Kommentare

Sintra Archiv

Monserrate ist die grüne Seele Sintras, der Palast und der Garten vereinen die Traumbilder, die hier die Kulturlandschaft seit Ende des 18. Jhs. prägen.

Sintra - Postkarten aus Monserrate - 1

Sintra - Postkarten aus Monserrate - 2

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Monserrate .

Von: K.P. am 09. März 2015 keine Kommentare

Sintra Archiv

So seht der Nationalpalast auch das Stadtbild von Sintra bestimmt, so stereotyp sind die Aufnahmen, die ihn auf Postkartenformat bringen.

Hier ist immerhin ein Hund in das Bild geraten. Heute hätte ihn der touristische Anreiseverkehr längst das Weite suchen lassen. Die Hunde in Sintra haben resigniert ihren Rückzug in Gassen abseits des Palácio Nacional angetreten.

Sintra -  alte Postkarten vom Nationalpalast - 5

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Palácio Nacional de Sintra .

Von: K.P. am 05. März 2015 keine Kommentare

Almoçageme Archiv

Die Villa in Santo André, Almoçageme (Sintra), war der westlichste Ort im römischen Imperium.

Dieser Kopf (5,3cm) einer weiblichen Figur (Terrakotta) aus dem Beginn des 3. Jhs. wurde 1987 bei Ausgrabungen in der "Villa" de Santo André, Almoçageme (Sintra) gefunden.

Kopf einer weiblichen Figur -  Santo André, Almoçageme (Sintra)

Die stilistischen Details weisen Ähnlichkeiten zu Funden in Mérida auf, von denen man weiß, dass sie Julia Domna († Frühjahr 217 in Antiocheia), die zweite Frau des römischen Kaisers Septimius Severus (193–211) darstellen.

Dieser Kaiser, seine Söhne und die Ehefrau Julia Domna wurden auch in dem oberhalb der Mündung des Rio de Colares gelegenen, dem Sonnen- und der Mondgöttin geweihten Heiligtum verehrt.

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Santo André .

Von: K.P. am 13. August 2013 keine Kommentare

Mucifal Archiv

In den 50er Jahren des 20. Jhs. wurden in Mucifal (Colares) zahlreiche römische Amphoren (Dressel 14) aus dem 1. und 2. Jh. n. Chr. ausgegraben. Sie dienten als Gefäße für die Lagerung und den Transport von Getreide, getrockneten Früchten und Fischen, Öl, Essig und Wasser und anderen Lebensmitteln.

Die Amphoren wurden in Öfen im Sado-Tal gebrannt, dem südlich des Tejo gelegenen Zentrum der damaligen Produktion von Tongefäßen.

Römische Amphoren aus Mucifal (Colares)

Ein damals noch schiffbarer Rio de Colares, Reste eines antiken Hafens und die Nähe zum westlichsten Ort des römischen Reiches, der  Villa de Santo André de Almoçageme, lassen die Vermutung plausibel erscheinen, dass die Amphoren über den Seeweg ins Landesinnere gekommen sind. Wahrscheinlich gab es auch eine Verbindung zwischen dem Hafen von Colares und Santo André de Almoçageme.

(Quelle: Frederico Coelho Pimenta, "Subsídios para o estudo do material ânfórico conservado no Museu Regional de Sintra", Sintria. Revista de Estudos de Arqueologia, Arte e Etnografia, vols. 1-2, t. I, 1982-83; Alexandre Gonçalves, A Necrópole Romana do Casal do Rebolo (Almargem do Bispo, Sintra), Lisboa, 2011; Marco Oliveira Borges, "A Defesa Costeira do Litoral de Sintra-Cascais durante o Garb al-Ândalus. I – Em torno do Porto de Colares", História. Revista da FLUP, IV sér., vol. 2, Porto, Faculdade de Letras do Porto, 2012).

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Archäologie Amphoren .

Von: K.P. am 24. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Ein Gang durch die Klosterruine in der Serra de Sintra.

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Convento dos Capuchos .

Von: K.P. am 22. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Es war am Tage des Jubel-Ablasses, als Honorius sich zum Beichtstuhl des Klosters begab, wo ihn schon viele Menschen aus Colares und Sintra erwarteten. Doch auf dem Weg traf er einen einfachen Mann, der ihn auf Knien anflehte, ihm sogleich die Beichte abzunehmen, die er von all seinen Sünden ablegen wollte.

Honorius willigte ein, ohne zu wissen, was ihn erwartete. Denn die Beichte, von der er angenommen hat, sie würde nur kurze Zeit dauern, damit er sich dann den wartenden Menschen aus der Umgebung zuwenden könne, nahm kein Ende und zog sich über drei Tage hin. Der Bruder ertrug mit Geduld die Mühsal, und um Gott einen großen Dienst zu tun. Die Sünden waren enorm und sollten noch viel Zeit in Anspruch nehmen, als Honorius sich an den Mann wandte: "Jesus, stehe mir bei! Wirst du noch jemals mit deinem Bekenntnis enden?"

Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, verschwand der Sünder und hinterließ nur einen üblen Gestank im Beichtstuhl. Das war also der Teufel in Gestalt des einfachen Mannes, der versuchte das Heilige Sakrament zu stören und die Vergebung der Sünden zu hintertreiben.

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Convento dos Capuchos Legenden .

Von: K.P. am 21. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Eines Tages kam eine Frau aus Cascais in das Kloster, um ihre Sünden zu bekennen und ihr Leben wieder neu an Gott auszurichten. Der Torwärter schickte nach Honorius, doch als der kam, traf er nur einen Jungen, der, ohne es selbst zu wissen, mit dem einzigen Ziel zur Beichte gekommen war, den Bruder von der frommen Sünderin abzulenken.

Die Beichte zog sich in die Länge, dauerte vier Stunden und hätte gar kein Ende genommen, hätte Bruder Honorius ihn nicht schließlich unterbrochen: "Sohn, entweder bist du der Teufel oder du trägst ihn in dir!" Der Junge erwiderte, ja, er sei der Teufel und er hätte ihm auch gute Dienste geleistet, und verschwand darauf. Honorius machte sich nun auf die Suche nach der frommen Büßerin, aber die war verschwunden. Er verstand, dass er sie finden müsse, um den Satan nicht triumphieren zu lassen und sie aus den Krallen des teuflischen Wolfes zu befreien. Mit Erlaubnis des Prälaten ging er in die Serra de Sintra hinaus und fand sie schließlich am Fuße des Gebirges. Dort nahm er ihr die Beichte ab, stärkte ihre guten Vorsätze und begab sich schließlich auf den Weg zurück ins Kloster.

Kommentar

Einheimische Frauen konnten das Kloster, so Baretti in seinem Reisebericht, nur in Begleitung von Männern betreten, Ausnahme von dieser Regel seien die großen kirchlichen Feiertage gewesen.

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Von: K.P. am 18. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Kinsley (W.M. Kinsey: Portugal Illustrated, 1829) wurde bei seinem Besuch vom damaligen Custos der Bruderschaft, Bruder Francisco da Circuncisão, empfangen und herumgeführt.

Er lobt den hübschen Brunnen mit klarem Wasser am Eingang zum Kloster, wo sich in der heute leeren Nische eine Statue Unserer lieben Frau vom Felsen (Nossa Senhora da Rocha) befand. Von Bruder Francisco eingeladen auch den Garten zu besichtigen, sieht er wunderschöne Blumen und kleine Teiche mit Goldfischen. Das Grab von Bruder Honorius befand sich damals zu Füßen des Gedenksteins, der an den Gründer des Klosters erinnerte: 

On the outside of the altar railing, and to the left hand, is the tomb of St. Honorius, and contiguous to it, as the place of greatest distinction, the cenotaph of D. Alvaro de Castro, the founder of the convent in the year 1564, and under the papacy of Pius IV.

Bevor die kleinen Zellen des Klosters besichtigt werden, singt Bruder Franziskus mit seinem tiefen Bass das Asperges me Domine (Salomo 51). 

Asperges me, Domine, hyssopo, et mundabor: lavabis me, et super nivem de albabor. Miserere mei, Deus, secundum magnam misericordiam tuam. Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in saecula saeculorum. Amen.

Man spricht seine Bewunderung für den Gesang aus. Und sehr stolz (extremely proud) schien Bruder Franziskus auf eine in die Wand eingelassene, allerdings wohl ziemlich seltsame Kanzel (curious pulpit) gewesen zu sein, die war nämlich seine eigene Erfindung. Eine raffinerte, auch ein wenig bösartige Beobachtung von Kinsey, denn Stolz, die Selbstverliebtheit in die eigene technische Leistung, ist natürlich eine Todsünde.

Überall Kork ... Die Korkeichen würden dem Ort ein ganz spezielles Licht verleihen, ein "dim religious light". Das ist noch romantisch, aber der Gang durch das Dormitorium offenbart dann die mit Kork verkleideten Felshöhlen, verschlossen durch Türen aus Kork, das nur einen notdürfigen Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit bietet. Auch das Brot wurde bei der anschließenden Mahlzeit auf Tellern aus Kork serviert, zum Trinken gab es Wein aus Colares. Nach dem überschwänglichen Lob des Honorius wurde dann seine Grotte besucht. Kinsley erzählt von fünfundreißig Jahren, andere Berichte von zwölf Jahren, die Honorius in seiner Höhle gelebt hätte.

Die Bruderschaft umfasste damals noch achtzehn Mitglieder, jedoch sei Bruder Franziskus der einzige Bruder, den er zu Gesicht bekommen habe. Der asketische Geist radikaler Armut sei allerdings, behauptet Kinsley, verschwunden. Woher er das weiß, ist nicht ganz klar, verständlich aber, dass nach dem überschwänglichen Lob des Honorius, diesem Vorbild franziskanischer Armut, der Alltag fast nur noch als Verfall erscheinen kann.

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Von: K.P. am 17. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

"Ich bleibe nur drei oder vier Tage. Zeit genug, um mit dem Absoluten auf dem Gipfel bei den Kapuzinern zu plaudern ..." (Eu demoro-me apenas três ou quatro dias. O tempo de cavaquear um bocado com o Absoluto no alto dos Capuchos ...). So lässt uns José Maria Eça de Queiroz in seinem Roman "Os Maias" (1888) an den Ausflugsplänen des Senhor Ega teilhaben.

Aber zu dieser Zeit war das Kloster längst geschlossen, von seinen Bewohnern verlassen und, wenn auch noch keine Ruine, so doch bereits mit der Aura einer vergangenen Epoche umgeben. Keine Dämonen streifen an heißen Sommertagen durch die Serra de Sintra, der Reisende muss nicht in jeder schönen Frau den Teufel fürchten. Und geplaudert wird jetzt mit dem Absoluten, nicht mit seinen mönchischen Vermittlern. Zu diesem Göttlichen, das nicht mehr Gott genannt wird, das auch kein persönlicher Vater oder Herr mehr ist, hat man auf einem Berggipfel einen direkten Draht, Seelenleitung durch die geistigen Profis ist nicht mehr nötig. Ob das Absolute geantwortet hat? Wir wissen es nicht. Aber was soll es da auch noch zu reden geben? Es geht nicht mehr um das Seelenheil, um Beichte, Ablass und Erlösung, sondern um einen Ausflug, den Besuch eines so historisch berühmten wie bereits romantischen Ortes. Die Urlaubsplanung bestimmt den Aufenthalt, keine Frist, kein (Zeit-)Druck, der zur spirituellen Rettung drängt. Er reist mit der Droschke, das Gepäck wird mit dem Pferdebus nachgeschickt. Drei, vier Tage, und wenn nicht dieses Mal, dann eben nächstes Mal, Zeit für ein Picknick findet sich immer. Nur weil eine Schankwirtschaft fehlt, muss für die Verpflegung, für Brot, Käse und Wein aus Colares, nun selbst gesorgt werden. Denn, so können wir an anderer Stelle des Romans lesen, "wenn man nach Sintra kommt, dann, um dem Appetit freien Lauf zu lassen und dem Bauch etwas Gutes zu tun".

Aber warum nach Sintra?

Mit dem Abscheu über den Müll Lissabons, lieber Freund, überkam mich plötzlich ungeheure Sehnsucht nach der Natur nach der Natur und nach dem Grünen.

Doch so wie der moderne Stadtneurotiker, darf auch der Zivilisationsmüde des 19. Jhs. seine Natursehnsucht gegenüber seinem Freund Carlos nur ironisch gebrochen artikulieren:

Die Portion Amoralisches, die noch in meinem zivilisierten und rezivilisierten Wesen übriggeblieben ist, macht es dringend erforderlich, dass ich mich auf dem Rasen herumwälze, aus Rinnsalen trinke und mich vom Ast einer Kastanie in den Schlaf wiegen lasse.

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Von: K.P. am 15. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

John Cam Hobhouse, so hält er in seinem Reisetagebuch am 12. Juli 1809 fest, trifft zuerst im Kloster Nossa Senhora de Pena die vier dort lebenden, zwar armen, aber, wie er betont, gar nicht schlecht gekleideten Mönchen.

Dann geht es weiter zu den Kapuzinermönchen, in höhere Regionen der Serra de Sintra. Noch siebzehn Mönche lebten im Korkkloster nach den strengen Regeln des franziskanischen Ordens und gäben sich der Selbstgeißelung hin.

Auch bei Hobhouse steht die Höhle des Bruder Honorius auf dem Besichtigungsprogramm, eine Inschrift laute: "Hic Honorius vitam finivit / atque ideo CUM DEO / vitam revivit / obit 1632.

Und auch diesmal werden die Gäste freundlich bewirtet, es gibt Käse, Pflaumen und Orangen. Servierte wurde die Mahlzeit auf einem Steintisch, der sich in einer kleinen Kapelle (underground chapel) befunden hätte. Dann geht es talwärts, weiter nach Colares, "the villa very beautiful indeed", wo Wein, ähnlich dem aus Bordeaux, im Überfluss wachse.

Man stattet Monserrate einen Besuch ab, einem Palast, der nur vom dem der Marialvas in Sintra übertroffen werde, isst zu Abend in Sintra und verbringt auch die Nacht dort.

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Convento dos Capuchos .

Von: K.P. am 14. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Von den siebzig Strophen des Gedichts widmet der Autor die Strophen 12, 13 und 14 dem Convento dos Capuchos, beschwört mit dem Traum des Dom João de Castro die Legende seiner Gründung und den Ruhm dieser Familie, die ihren Sitz in Penha Verde hat.

12
Vê agora sem arte e sem estudo
Sem planta, medição, engenho, e risco
A Caza de Francisco,
O recinto, o portal, a Igreja, e tudo
Duros penedos são aprovesitados
Alli pela mão próvida espalhados.

13
O forte insigne Castro o vio em mente
N'um dia andando á caça n'estas brenhas
Huma Cruz sobre as penhas,
Diviza, observa, e adora promptamente,
Sentio-se penetrado, e commovido,
Assim foi o Convento concebido.

14
O seu Filho D. Alvaro de Castro
Heróe, filho de Heróe, nobre, e devoto
Cumprio, e deo com o voto
Aos Campos nova luz, á Serra hum Astro;
Ainda o Successor he Padroeiro,
Dos bens não só, mas da Piedade Herdeiro.

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Convento dos Capuchos Ricardo Raimundo Nogueira .

Von: K.P. am 13. Juli 2013 keine Kommentare

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Carl Israel Ruders war ein schwedischer Priester (1761-1837), Kaplan der schwedischen Gesandtschaft in Lissabon zwischen 1798 und 1802. In seinem Buch "Portugisisk Resa" hat er zahlreiche Briefe gesammelt, in denen er das Portugal dieser Zeit porträtierte.

Ruders war, dieser Eindruck stellt sich ein, liest man seinen Reisebericht über das Convento dos Capuchos, ein ziemlich schlecht gelaunter Protestant. Schon der Weg zu dem auf einem nicht besonders hohen Berggipfel gelegenen Kloster, beschwert sich Ruders, sei staubig, eng und schlecht, die Aussicht miserabel. Alles in allem ein misslungener Ausflug. Er beklagt sich nämlich nicht nur darüber, dass die Gegend einsam und verlassen sei, sondern dass es fast keine Bäume oder andere Pflanzen gebe. Ein Stück Wildnis, trocken und monoton, wo die Augen vergeblich einen angenehmen Ort zur Erholung suchen.

Das Kloster schließlich, das sei hässlich und unbedeutend. Die Fenster nur einfache Spalten, durch die das Licht schräg einfalle. Wegen der Feuchtigkeit und gegen die Kälte im Winter seien alle Mauern mit Kork verkleidet. Sechszehn Mönche lebten im Kloster und ernährten sich von Fischen, Brot und Früchten. Zur Erholung suchten sie eine kleine vermooste Terrasse auf. Die Zellen seien unterirdisch gelegen und sehr klein, die gesamte Bettwäsche bestünde gerade aus zwei Decken. Auch in der Kirche gebe es keine bemerkenswerte Dinge.

Vor allem der Kult um den Bruder Honorius kam dem Protestante verdächtig vor, der herablassende und spöttische Ton ist nicht zu überhören. Man hätte, berichtet er, den Besuchern eine in den Fels geschlagene Höhle gezeigt, in der ein Mensch nicht stehen könne, ohne sich zu krümmen. Ein Mönch, so wird erzählt, hätte dort ganze sechszehn Jahre verbracht. Die Besucher könnten sich kaum durch den engen Felsspalt zwängen. In der Höhle gab es dann nichts als einen Stein und Laub; der Stein diente als Kopfkissen und Stuhl, das Laub als Decke. Wegen seines konsequenten Lebens in Armut werde dieser Mönch von den Brüdern wie ein Heiliger verehrt. Kaum zu glauben, was für ein katholischer Unfug, so hört man Carl Israel Ruders förmlich stöhnen, zu viel Opfer, zu viel Askese.

Sarkastisch bemerkt er, dass seine Brüder jetzt auch keine große Neigung mehr verspürten es ihm nachzutun und sein altes Domizil zu beziehen. Es genüge schon völlig, seine Tage in diesem elenden Kloster zu verbringen, aller Bequemlichkeiten des Lebens beraubt.

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Convento dos Capuchos .

Von: K.P. am 12. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Der italienische Dichter und Satiriker Giovanni Battista Casti (1724-1803) hat seinen Besuch im Convento dos Capuchos in seinem Werk Il Poema Tartaro (1788) in Form einer Stanze verewigt.

Cosi d'Europa ali' ultimo comfino
Trascorrendo Ia Cintra Lusitana,
Io vidi il solitario Capucino
Ch' entro una cava rupe entra, e s'intana:
Ivi convento trova, horto e giardino,
E scuopri piani, e mari alla lontana.
Oh Cintra! oh Cintra! oh suol! soggiorno ameno
Di maraviglie , e di delizie pieno!

(Il Tart. Cant VIII. Stanc. XLV)

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Convento dos Capuchos .

Von: K.P. am 11. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Giuseppe Baretti (* 24. April 1719 in Turin; † 5. Mai 1789 in London) war ein italienischer Dichter und Kritiker, der große Bekanntheit als Übersetzer Ovids und Corneilles sowie als Verteidiger Shakespeares gegen Voltaire erlangte. 1751 siedelte er nach London über, wo er die Leitung des italienischen Theaters übernahm. 1760 reiste er dann über Portugal und Spanien zurück nach Italien; die Eindrücke dieser Reise hat er in seinem Buch "Journey from London to Genoa, through England, Portugal, Spain and France" beschrieben.

Baretti besucht Sintra und das Convento de Santa Cruz am 12. September 1760, fünf Jahre nach dem katastrophalen Erdbeben von Lissabon. Das erklärt, warum er im Kloster Nossa Senhora da Pena nur auf vier oder fünf Mönche trifft, denn das Kloster hatte 1755 großen Schaden genommen.

(Seit wann fängt man an, beim Besuch eines Klosters die Mönche zu zählen? Es sieht aus, als stellte sich bei den europäischen Reisenden der Verdacht ein, man müsse (nach-)zählen, weil die Klöster bereits im Niedergang betroffen sind. Man beziffert mit statistischem Eifer den katholischen Geist und stellt fest, dass er nicht so präsent ist, wie erwartet; hinter jeder Zahl verbirgt sich eine Enttäuschung.)

Von der ursprünglichen Klosteranlage seien ein halbes Dutzend Gebäude sowie der Kreuzgang erhalten. Letzterer war mit weißen und blauen Kacheln gepflaster, um Regenwasser in einer Zisterne unterhalb des Kreuzganges zu sammeln. Die Zerstörungen scheinen allerdings in seinen Augen nicht besonders erheblich gewesen zu sein, denn Baretti lobt die Solidität des Klosters, auch sei kein Insasse während der Katastrophe ums Leben gekommen. Ein Mönch hätte ihm erzählt, dass die Kirche über einem alten römischen, der Mondgöttin geweihten Tempel errichtet wurde.

Nahe dem höchsten Punkt der Serra de Sintra, dem Gipfel Cruz Alta (529 Meter), schätzt Barretti, der ohne besondere Messinstrumente unterwegs war, dass er sich 1600 Meter über dem Meeresspiegel befinde. Nun liegt Pena in Wirklichkeit gerade 428 Meter hoch, aber noch ein Bericht aus dem 19. Jh. schreibt Sintra eine Höhe von 914 Meter zu. (Oder hat Baretti nur Fuß und Meter verwechselt?)

Was sieht man von dort oben? Fragmente einer Kulturlandschaft.

Zwischen den wüsten Granitfelsen entdeckt Baretti kleine, von den Mönchen kultivierte Gärten, bemerkt allerdings, dass diese wegen des Klimas nicht für den Obstanbau geeignet sind; frische Früchte werden daher täglich mit dem Esel aus dem Ort heraufgebracht. Außerdem wird Mais angebaut, der zu Mehl und Brot (bolo) für die Besucher des Klosters verarbeitet und als Hühnerfutter genutzt wird.

Der Weg von Pena hinab zur Einsiedelei der Kapuzinermönche, der mit Eseln beschritten wurde, war nicht nur beschwerlich, sondern auch gefährlich, äußerste Aufmerksamkeit sei nötig gewesen, um Unfälle zu vermeiden.

Bei dem aus zwei, gleichsam ineinander verwachsenen, großen Felsen gebildeten Portal am Terreiro das Cruzes werden die Esel dem Reiseführer und seinem schwarzen Diener überlassen. Sie werden während des Besuchs außerhalb der Klostermauern warten, sich um die Tiere kümmern und dabei, wie wir noch sehen werden, von den Mönchen gut versorgt werden.

Der Bericht über den Besuch des Klosters beginn mit einer rhetorischen Floskel. Der Leser wird um Hilfe gebeten, die Worte zu finden, die fähig und passend wären, diesen einmaligen, unvergleichlichen und daher unbeschreiblichen Ort zu beschreiben. Denn Barettis Begeisterung ist groß, das Convento dos Capuchos sei "the most pleasing place that ever I was in".

Und so findet, wir wir sehen, Baretti dann auch durchaus Worte; sein Enthusiasmus lässt ihn nicht etwa verstummen. Wenn der Leser ihm also naturgemäß nicht - sonst wäre er kein Leser, denn der kommt immer zu spät - beistehen kann, weiß der Dichter sich doch selbst zu helfen und kann zur Sprache bringen, was sich kaum begreifen lässt. Eigentlich sollen wir also Baretti für seine gelungene Beschreibung loben, darauf aufmerksam zu machen ist Sinn und Zweck des Topos vom Unbeschreiblichen.

Die Brüder, so erzählt Baretti, hätten sie schon erwartet und sich auf den Besuch vorbereitet. Beide seien wie gute Freunde empfangen worden und der Custus hätte sich sogleich erkundigt, ob sie schon zu Mittag gegessen hätten. Weil das nicht der Fall war, wurde sogleich angeordnet, ein Mahlzeit zuzubereiten.

Bis dahin wird Baretti durch das Kloster geführt.

Warum die englischen Seeleute von einem "cork convent" sprechen? Das wird Baretti wird beim Rundgang klar.

Der Ton, in dem er das Convento dos Capuchos beschreibt, ist der offener Bewunderung. Begeistert ist Baretti vor allem von der Harmonie, mit der sich dieser Bau mit seinen vielen Höhlen in die Umwelt einfügt. Das Erdbeben von 1755 hätte das Klosters unbeschadet überstanden. Nur wenn der Berg selbst einstürzte, also nur durch extreme Naturgewalten, so ist sich der Dichter sicher, könnte auch das Kloster zerstört werden, das selbst fast ein Teil der Natur ist.

Die Legenden von Bruder Honorius hält Baretti allerdings nicht für glaubwürdig, auch das Sterbedatum auf seinem Grabstein nicht, das alles wäre zu lange her, um verlässlich zu sein.

Auch bei den Kapuzinermönchen interessiert sich Baretti für den Gartenbau. Aus einer Quelle sprudelt frisches Wasser und versorgt die Gärten der Fransziskaner. Wie schon in Pena beklagt Baretti die Abwesenheit von Obstbäumen.

Nach der Führung werden die Gäste im Freien bewirtet. Man serviert, schreibt Baretti, zehnmal mehr als gegessen werden konnte, mit Knoblauch und Pfeffer (!) gewürzten Fisch, sehr viel Salat, Käse und Obst (Birnen, Äpfel, Wein und Pfeigen). Dazu gab es Brot und einen ausgezeichneten Wein aus Colares.

Während der Mahlzeit führt man eine sehr angenehme Unterhaltung, die Brüder, so Baretti, verfügten über einen guten Sinn für Humor. Der Italiener erfährt, dass häufig Engländer in Begleitung ihrer Frauen das Kloster besuchten. Frauen dürften das Kloster nur in männlicher Begleitung betreten. So öffnet man sich den Touristen, ist aber in lokalen Angelegenheiten weniger liberal und aufgeschlossen; einheimische Frauen dürften einzig und allein an Feiertagen das Steinportal passieren.

Beim Abschied hinterlässt Baretti eine Spende beim Bildnis der Heiligen Maria Magdalena, um, wie er schreibt, die Brüder bei der Bewirtung ihrer Gäste zu unterstützen, zu denen auch die Armen zählen, die regelmäßig um einen Mahlzeit bitten.

Draußen warten schon sein Führer und ein Schwarzer, denen, während sie auf die Esel aufpassten, Sardinen, Käse, Obst, Wein und Brot serviert wurden.

Baretti schließt seinen Besuch mit den Worten: "And now I may truly say that I have seen the strangest solitude that ever was inhabited by men, amidil the most plea- fing aslemblage of craggs, rocks, trees, and bumes that can possibly be fancied".

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Von: K.P. am 10. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

1608 wird Sintra von Luiz Mendes de Vasconcelos (1542 - 1623) in seinem Buch "Do sitio de Lisboa. Sua grandeza, povoaçaõ e Commercio, & Dialogos" (1608) als spirituelle (Ideal-)Landschaft gelobt.

Der religiöse Geist verjünge sich in Sintra, werde gleichsam wieder belebt und neu geboren. Welcher Ort könne sich gegen Sintra mit der Neuheit, Frische und Schönheit seiner Klöster (por novidade, frescura, e belleza de Conventos) behaupten? Wo sonst gebe es ein Kloster wie das der Kapuziner?

... mas direi outras recreações, que tem Cintra, dignas de grande consideração, pois nella por santidade, e aspereza da vida, está o melhor do Mundo neste nosso tempo, e por novidade, frescura, e belleza de Conventos, nenhuma outra terra lhe faz vantagem; porque aonde ha outro Mosteiro como o dos Capuchos ...

Luiz Mendes de Vasconcelos, später Gouverneur in Angola und Großmeister des Malteserordens, wird nicht der letzte Autor sein, der den Leser auf die Enge der in den Stein geschlagenen Zellen aufmerksam macht; man könne dort, stellt er fest, nicht aufrecht stehen. Aber das ist kein Hemmnis menschlicher Selbstverwirklichung, wie wir heute vielleicht unterstellen würden; die architektonische Form und das franziskanische Ideal stimmen überein. Das religiöse Leben, lobt er, entspreche völlig der Armut der Behausung.

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Von: K.P. am 09. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Das Convento dos Capuchos war keine Einsiedelei weltfremder Mönche. Dieser romantische Aspekt hat sich erst parallel zum Verfall des Klosters aus seinem (Traum-)Bild entwickelt. Auch Kapuziner waren in politische Intrigen verstrickt, und vielleicht war auch das Kloster in der Serra de Sintra ein Agentennest.

François-Joseph Leclerc du Tremblay (1577 - 1638), genannt Père Joseph, die graue Eminenz Kardinal Richelieus, unterhielt geheime Informantennetzte von Kapuzinermönchen, die ihn über die Situation in den befestigten Orten der Hugenotten umterrichteten. Als König Ludwig XIII. im Herbst und Winter 1620 gegen die Hugenotten des Béarn einen Feldzug unternahm, konnte der Pater ihn über die politisch-militärische Lage aufklären. Auch in La Rochelle, dem wichtigsten befestigten Ort der französischen Calvinisten, unterhielt Joseph seit fünfzehn Jahren ein Netz von Informanten, die ihn über alle wichtigen Vorgänge in der Hafenstadt auf dem Laufenden hielten und die er gleichzeitig zu gezielter Desinformation der Eingeschlossenen zur Herabsetzung des Widerstandswillens nutzen konnte. An der Belagerung La Rochelles 1627 war er also mehr als nur indirekt beteiligt. Der Beichtvater, Ratgeber und enger Mitarbeiter des Kardinals nutzte seine Beziehungen zu Ordensbrüdern in allen Teilen der Welt, um unter dem Vorwand der christlichen Mission über die innere Lage der verschiedenen Herrschaftsgebiete von England und Spanien, über die Vereinigten Niederlande und Deutschland, über Persien und Abessinien bis hin nach Kanada unterrichtet zu werden. In Memoranden unterbreitete Joseph Pläne für Handelsniederlassungen und den Aufbau einer französischen Flotte zur Schaffung von Kolonien. (Quelle: Wikipedia)

Das Convento dos Capuchos mit seinen engen Beziehungen zum Hof und am Rand der Sommerresidenz der portugiesischen Könige gelegen, war wie kaum ein anderer Ort geeignet, um die Lage im europäischen Westen zu sondieren.

Nicht nur die Delaforces sind eine alte Hugenottenfamilie, die 1685 vor religiöser Verfolgung aus Frankreich floh, nach Portugal gelangte und sich in Porto niederließ, wo fast zwei Jahrhunderte später George Henry Delaforce 1868 das gleichnamige Portweinhaus gründete.

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Von: K.P. am 08. Juli 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Die Reaktionen der Besucher sind vielschichtig und meist typisch für den jeweiligen Zeitgeist. Die Schönheit und Einzigartigkeit des Klosters wird gelobt, von aufgeklärten Geistern aber auch die religiöse Enge beklagt.

Die Brüder hätten die verlassenen Grotten und Höhlen von Wölfen und Füchsen bezogen und die tierische Behausung zu einer menschlichen Wohnstätte, zu einem heiligen Ort gemacht, stellt W. Allen (1789) fest, als er im Jahr der französischen Revolution dieses, wie er schreibt, primitive und versteckte Kloster besucht.

Die Touristen, viele aus England, meist an Komfort und Luxus gewöhnt, bestaunen später die Dunkelheit und Abgeschiedenheit des klösterlichen Lebens, die franziskanische Armut ist zur Sehenswürdigkeit geworden, die meist respektiert, aber selten noch als vorbildlich empfunden wird. Das Convento dos Capuchos, so Nicolau de Oliveira 1804 in seinem Führer zu den Sehenswürdigkeiten Lissabons, sei fast am Ende de Serra de Sintra gelegen, das kleinste, ärmste und härteste (mais aspero) Kloster der Welt. Und trotzdem seien viele Religiöse untröstlich, weil sie von ihren Prälaten keine Erlaubnis zum Aufenthalt in diesem Kloster bekämen. Jeder einzelne Bruder hätte seine Zelle, gerade so groß wie ein Grab, ausgestattet nur mit einer Matratze (colchão), bemerkt Josiah Conder (1830) in seinem Buch "The Modern Traveller. A description, geographical, historical and topographical of the various countres of the globe" (Vol. 19). Die Mönche würden weder Wein noch Fleisch essen, notiert John Cam Hobhouse (1809) in seinem Reisetagebuch. Den Gästen aber wird Brot, Käse und Wein aus Colares serviert, von den einen gepriesen, von den anderen für nicht besonders lecker gehalten, die Geschmäcker sind wie immer recht verschieden. Über die Gastfreundschaft aber scheinen sich alle Besucher einig zu sein, niemand, der nicht offenen Herzens willkommen geheißen wird.

Die modernen Touristen kennen die Berichte und Tagebücher ihrer Zeitgenossen, man geht selten unvorbereitet auf Reisen und misst die eigenen Eindrücke an der Lektüre der anderen. Die Gegend um Sintra sei, so weiß der Fürst Lichnowsky 1842, schon des Öfteren beschrieben und gelobt worden; deswegen solle nur erwähnt werde, dass er einige Tage in Colares verbracht, seine Gärten und Weinberge sowie die modernen Ruinen des Palasts von Monserrate und das berühmte Korkkloster besucht hätte.

Da hatten die Mönche ihren Bau allerdings bereits verlassen (müssen). Das scheint einen Besuch aber nicht weniger attraktiv gemacht zu haben. D. Pedro II. von Brasilien erinnert sich im Februar 1879 in einem Brief an den portugiesischen König Dom Fernando II. an unvergessliche Picknicks in Sintra und im Convento dos Capuchos. Und José Maria Eça de Queiroz lässt uns in seinem Roman "Os Maias" (1888) an den Ausflugsplänen des Senhor Ega teilhaben, der aus Lissabon mit der Droschke nach Sintra reist: "Ich bleibe nur drei oder vier Tage. Zeit genug, um mit dem Absoluten auf dem Gipfel bei den Kapuzinern zu plaudern".

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Convento dos Capuchos .

Von: K.P. am 24. April 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Bei Google Maps kann man auf einem virtuellen Spaziergang jetzt die Paläste von Pena und Monserrate besuchen.

Die Bilder stammen aus dem Jahr 2010.

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Palácio da Pena Monserrate .

Von: K.P. am 17. April 2013 keine Kommentare

Colares Archiv

Die Igreja Matriz de Colares wurde am 13. März als Immobilie öffentlichen Interesses klassifiziert.

Begründet wird die Aufnahme in diesen Katalog schützenswerter Bauwerke von nationalem Interesse auch durch die architektonische Gestaltung der Kirche im urbanen und landschaftlichen Raum.

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Igreja Matriz de Colares .

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