Sintra, Glorious Eden

Sempre gostara muito de Sintra! Logo ao entrar, os arvoredos escuros e murmurosos do Ramalhão lhe davam uma melancolia feliz! (Eça de Queiroz)

... auf der Straße nach Sintra, immer näher an Sintra, auf der Straße nach Sintra, immer ferner mir selbst (Fernando Pessoa)

Notizen aus Sintra

Von: K.P. am 26. Februar 2015 keine Kommentare

Colares Archiv

Dass Várzea de Colares einmal, wie der Name, sagt, tätsächlich eine Fluss- und Auenlandschaft war, zeigt dieses Foto.

Der Fluss ist heute auch nicht mehr für Ruderboote schiffbar, von der fruchtbaren Auenlandschaft zeugen die noch vorhandenen landwirtschaftlichen Aktivitäten in dieser Gegend.

Várzea de Colares - 3

Várzea de Colares - 1

Várzea de Colares - 2

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Colares .

Von: K.P. am 25. Februar 2015 keine Kommentare

Sintra Archiv

Der Nationalpalast bestimmt das Stadtbild der Altstadt von Sintra - und so hat es es sich mit dem Palast über die Jahrhunderte gewandelt.

Auf den Ansichtskarten wird der Vorplatz, der Largo Rainha Dona Amélia, noch als Parkplatz genutzt. Die Reisebusse geben Auskunft über das touristische Interesse, bevor Sintra zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Sintra -  alte Postkarten vom Nationalpalast - 1

Sintra -  alte Postkarten vom Nationalpalast - 2

Sintra -  alte Postkarten vom Nationalpalast - 3

 

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Palácio Nacional de Sintra .

Von: K.P. am 09. April 2013 keine Kommentare

Sintra Archiv

Parques de Sintra – Monte da Lua (PSML) will das Hotel Netto in der Altstadt von Sintra erwerben.

Archäologische Untersuchungen haben ergeben, dass das Gebäude aus dem 16. Jh. stammt.

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Hotel Netto .

Von: K.P. am 25. Juni 2009 keine Kommentare

Sintra Archiv

Mehr als 500.000 Euro sollen in Sintra investiert werden - und in den Erhalt und die touristische Erschließung der Kulturlandschaft fließen.

Die Mittel sind im "Programa de Intervenção do Turismo" vorgesehen, das unter Leitung des Staatssekretärs für Tourismus, Bernardo Trindade, ausgearbeitet wurde, und kommen in erster Linie dem Palast und Park von Pena, Monserrate, dem Castelo dos Mouros, Capuchos und verschiedene Tapadas zu Gute.

Außerdem sind Maßnahmen geplant, um Besucherströme besser zu regulieren und den Autoverkehr in den Griff zu bekommen, vor allem wildes Parken ist bekanntlich ein Problem.

Für den Palast von Pena werden nächtliche Besuche geplant, Besuchern sollen multimediale Informationsmöglichkeit zur Verfügung stehen.

Das alles hat seinen Preis: in Parks und Gebäuden sollen Systeme für die Videoüberwachung eingerichtet werden.

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Tourismus Weltkulturerbe .

Der Zugang zum wunderschönen Praia da Aguda in Fontanelas ist seit dem 20. Mai 2008 aus Sicherheitsgründen verboten.

Es sei viel zu gefährlich, hatte die PNSC festgestellt, die in den Fels geschlagene Treppe zu benutzen, über die man die Klippe hinabsteigen konnte, und deswegen die Capitania de Cascais um die Schließung gebeten.

Praia da Aguda - Blick auf den Strand

Wie in den ähnlichen Fällen am Praia Pequena und am Miradouro das Azenhas do Mar wird der Verfall in Kauf genommen, die Stadtverwaltung hüllt sich in Schweigen. Sintra konzentriert sich auf die touristisch wertvollen Perlen und überlässt den Rest seiner Natur- und Kulturlanschaft sich selbst. Ignoriert man den Verfall nur lange genug, so scheint das Konzept zu lauten, verschwinden seine Spuren aus dem Gedächtnis.

Praia da Aguda - Treppen

Doch jetzt ist zwar der Zugang immer noch offiziell verboten, und natürlich stiegen trotz aller Warnungen immer Angler und Strandfreunde zum ohnehin unbewachten Praia Aguda hinunter, aber die Treppen sind von engagierten Leuten aus Fontanelas und Gouveia ausgebessert worden. Jetzt wartet man natürlich auf eine offizielle Stellungnahme.

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Praia da Aguda .

Von: K.P. am 15. Juni 2009 keine Kommentare

Sintra Archiv

Vom portugiesischen Parlament sind gestern einstimmig 22 Ortschaften zu Vilas ernannt und 5 neue Städte geschaffen worden.

Auch Sintra wächst und hat zwei neue Vilas, Montelavar und Casal de Cambra.

Kriterien:

  • mehr als 3.000 Wahlberechtigte
  • und eine gewissen Anzahl erforderlicher öffentlicher Einrichtungen

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Montelavar Casal de Cambra .

Von: K.P. am 01. Juni 2009 keine Kommentare

Sintra Archiv

Zwischen der Rua Barros Queirós, der Rua Ulisses Alves und der Rua Capitão Mário Pimentel, wo sich heute der Markt von Estefânia befindet, wurde vor 1878 eine Stierkampfarena gebaut.

Nach Gründung der Republik ließ der Gemeindepräsident Fernando Formigal de Morais diese Arena niederreißen, um eine bessere Anlage an dieser Stelle errichten zu lassen, ein Plan, der allerdings nie verwirklicht wurde.

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Stierkampf Markt Fernando Formigal de Morais Estefânia .

Von: K.P. am 30. Mai 2009 keine Kommentare

Colares Archiv

Zum Bild des romantisches Sintras gehörte ein Ausflug nach Várzea de Colares, um dort, wo sich heute allenfalls noch Enten im Wasser treiben lassen, eine Ruderbootpartie zu unternehmen.

Der Rio das Maçãs, vor Jahrhunderten noch bis zum Atlanik hin schiffbar, wurde mit Hilfe eines bescheidenen Staudamms in den Lagoa de Colares verwandelt, und so zu einer Attraktion unter den Sommerfrischlern, die diesen schattigen Ort im Grünen noch der heißen Küste vorzogen.

Das fruchtbare Tal war noch von Apfelbäumen bestanden (A Illustração Luso Brasileira em 26 de Março de 1859).

(1859 hatte Colares gerade 1700 Einwohner).

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Lagoa de Colares Romantik .

Seit Sommer 2006 ist auf Anweisung der Gesellschaft Parque Natural Sintra Cascais (PNSC) die Bar MirAzenha über den Klippen von Azenhas do Mar geschlossen. Grund: die Klippen drohten an dieser Stelle abzurutschen.

Am Wochenende konnte man hier (gemeinsam mit einem hohen Tier der Sozialdemokraten in betont lockerer Freizeitkleidung) in aller Ruhe seinen Café trinken und Zeitung lesen, der Atlantik immer in fast greifbarer Nähe.

Geändert hat sich bis heute nichts. Der Zustand der Mauer hat sich weiter verschlechtert, fortschreitende Erosionen machen ein Abstürzen der Felsen immer wahrscheinlicher.

Ein Entwurf für eine Neugestaltung des Aussichtspunktes mit Parkplatz und Bar scheint heiße Luft gewesen zu sein.

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MirAzenha PNSC .

Von: K.P. am 12. Februar 2009 keine Kommentare

Sintra Archiv

Etwas oberhalb der Altstadt von Sintra befindet sich das Casa da Gandarinha.

Das Haus wurde von der Gräfin de Gandarinha testamentarisch einem katholischen Hilfswerk für junge Mädchen vermacht. Bis 1974 beherbergte das Gebäude ein Internat, dann wurde es verlassen und verfiel.

Unter der Regierung Edite Estrela wurde das Gebäude verkauft und sollte in ein Hotel umgewandelt werden. Die Spuren erster Arbeiten können noch besichtigt werden: Eine Stahlbetonmauer wurde errichtet, Bäume gefällt. Dann erfuhr die Famile de Gandarinha (Pinto Leite) vom Verkauf, ging vor Gericht und der Verkauf wurde für ungültig erklärt. Seitdem stehen die Bauarbeiten still.

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Casa da Gandarinha Pinto Leite .

Von: K.P. am 02. Februar 2009 keine Kommentare

Sintra Archiv

1895 wurde mit der Firma „Cintra ao Oceano“ die Einführung elektrischer Straßenlampen in Sintras vertraglich geregelt.

Am 5. August 1908 wurden in der Altstadt und angrenzenden Straßen 312 Laternen in Betrieb genommen, mehr als im Vertrag vorgesehen, aber auch dreizehn Jahre später.

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Elektrifizierung .

Von: K.P. am 02. Februar 2009 keine Kommentare

Sintra Archiv

Parkplätze sind ein Problem in Sintra.

In der Altstadt findet sich im Sommer oft kein Parkplatz mehr, die Autos drängeln sich dann durch die engen Gassen und finden nur schwer wieder hinaus.

Die vielen kleineren Parkplätze sind schwer zu finden, und die Verkehrsführung ist ohnehin ein Kapitel für sich.

Ein Vorschlag ist immer wieder, ein Parkhaus im Vale da Raposa zu errichten. Das ist das Tal, in das man vom Aussichtspunkt Jardim da Correnteza schaut, und um das herum sich ein wunderschönes Panorama mit den berühmten Schornsteinen des Nationalpalastes und dem Turm des Rathauses öffnet.

Das Tal ist von wilder Vegetation durchdrungen – und wie alle Bilder, in denen die Landschaft an urbanen Zonen grenzt, hat es etwas Absurdes. Wieso wurde hier noch nicht gebaut? Wieso bleibt dieses Land bloß unerschlossen? Es ist, als könnten wir Natur nur noch als Bauland wahrnehmen und die Szene nicht besetzter Natur nicht länger ertragen. Parkplätze sind gleichsam Bauland in Wartestellung.

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Parkplätze Vale da Raposa A Correnteza .

Von: K.P. am 19. Dezember 2008 keine Kommentare

Sintra Archiv

Das alte Gefängnis, dessen Bau seine ursprüngliche Funktion kaum erahnen lässt, ist eines der ersten Gebäude, die Besuchern Sintras ins Auge fallen, sofern Sie mit der Bahn aus Lissabon in die Stadt kommen. 

Altes Gemeindegefängnis von Sintra

Gegenwärtig sollen an dem Gebäude, in dem seit 25 Jahren (1984) eine Gruppe des Portugiesischen Pfadfinderverbandes (Associação de Escoteiros de Portugal) sitzt, Sanierungsarbeiten durchgeführt werden.

Gefängnis - Rua João de Deus

Dazu gehören die Erneuerung der Fassade und die Errichtung einer Mauer, die das Gebäude vom angrenzenden Parkplatz trennen soll. Allerdings werden wohl keine strukturellen Maßnahmen durchgeführt, die notwendig wären, um die Stabilität des Gebäudes sichern, jetzt aber vom Bloco Esquerda angemahnt werden.

Altes Gemeindegefängnis von Sintra - Sitz der Pfadfinder

Noch während des 19. Jhs. befand sich das Gefängnis Sintras im Zentrum der Stadt, neben dem Gebäude, in dem sich heute die Post befindet.

(2009 feiern die Associação de Escoteiros de Portugal ihr 75-jähriges Jubiläum.)

 

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Gefängnis .

Von: K.P. am 26. November 2008 keine Kommentare

Almoçageme Archiv

Die Quinta da Sarrazola wird gegenwärtig von der Escola Profissional Alda Brandão Vasconcelos genutzt,

Der Mediziner Dr. Brandão de Vasconcelos und seine Ehefrau D. Rufina Madureira Brandão de Vasconcelos hatten das Anwesen (Quinta da Sarrazola) dem portugiesischen Staat vermacht, um dort eine Landwirtschaftsschule zu errichten. Sollte das nicht geschehen, fiele das Erbe an die Misericórdia de Sintra, die ihrerseits ein Krankenhaus zu errichten hätte.

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Quinta da Sarrazola Dr. Brandão de Vasconcelos .

Von: K.P. am 12. Oktober 2008 keine Kommentare

Sintra Archiv

Die Queijadas der Konditorei Piriquita in der Rua das Padarias gibt es seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Gegründet wurde das Geschäft von Constância Gomes (1846-1934), die seit 1862 mit dem Bäcker Amaro dos Santos verheiratet war. Piriquita war der Spitzname der Constância Gomes, so hatte nämlich der König Dom Carlos die Inhaberin genannt.

Heute bäckt die Familie in dritter Generation Queijadas und Travesseiros.

(Und Travesseiros sind die wahre Spezialität dieser Konditorei, in der man sich früh morgens einfinden sollte, bevor die Touristen in die Altstadt strömen. Travesseiros scheinen in den vierziger Jahren zum ersten Mal von der Tochter der Constância Gomes, Luisa dos Santos Cunha, hergestellt worden zu sein.)

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Queijadas Travesseiros .

Von: K.P. am 11. Oktober 2008 keine Kommentare

Sintra Archiv

Die Konditorei Alfredo Januário Gomes befand sich in Mitte der Volta de Duche, auf der Höhe der Azinhaga da Sardinha. Das Haus Nummer 22 wurde 1959 zerstört, als die Volta de Duche, die Verbindung zwischen der Altstadt Sintras und dem neueren Bezirk Estefânia, ausgebaut wurde.

1949 wurde in diesem Haus das Restaurant "Sintra-Parque" eröffnet, später unter neuer Bewirtschaftung die Pension "Nova Lisboa".

Auf dem Foto das rechte Gebäude.

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Queijadas .

Von: K.P. am 10. Oktober 2008 keine Kommentare

Sintra Archiv

Erfinder der Marke Queijadas de Gregório war Gregório Casimiro Ribeiro, dem auch der monumentale Palast auf dem Monte Sereno zu verdanken ist, von den Leuten spöttisch Castelo de São Gregório genannt.

Der 1947 verstorbene Unternehmer war Gründer der Wochenzeitschrift O Regional.

1911 tat sich Gregório Casimiro Ribeiro mit José Ambrósio, einem Stiefsohn von Josefa Neves aus der Sippe der Sapas, zusammem, um Queijadas in Ranholas zu produzieren. Verkauft wurden die Queijadas aber im Café Pérola de Sintra, das später zum Sitz des Hockey Club umfunktioniert wurde, sowie in São Pedro auf dem Largo do Fetal.

Sonntags wurden zusätzlich Verkaufsstände in der Altstadt aufgestellt, immer an ausgewählten touristischen Orten; ab 1916 auf dem Largo do Regedor, und gut gewählt war sicher der Stand an der Fonte de Sabuga.

Seit 1916 betrieb Ribeiro das Geschäft auf eigene Rechnung und ließ sich auf dem Largo de Regedor in S. Pedro de Sintra nieder, wo nun Queijades mit der Bezeichnung „Fábrica de Queijadas Recordação de Sintra“ hergestellt und verkauft wurden.

Nach dem dem Tod von Gregório Casimiro Ribeiro übernahm der Sohn Álvaro de Almeida Ribeiro das Geschäft und ergänzte die Markenbezeichnung zur Erinnerung an seinen Vater durch den Zusatz „Gregório“. Seit 1936 wird die Konditorei, heute längst mit neuen Besitzern, in der Avenida D. Francisco de Almeida betrieben. Ein Verkehrspolizist unter dem Haltestelle „Queijadas“ weist seitdem den Eingang zum Laden. (Foto)

Haltestelle und Verkehrspolizist waren auch zunächst auf der Verpackung der Törtchen zu sehen, wurden aber später durch Stadtwappen und Königspalast ersetzt, vor einem Hintergrund aus dichten Wolkenballen und Sonnenstrahlen.

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Queijadas .

Von: K.P. am 09. Oktober 2008 keine Kommentare

Sintra Archiv

Die Queijados de Preto sind eine Erfindung von Carlos de Almeida (gest. 1972), der 1933 ein Geschäft in Chão de Meninhos eröffnet hatte.

Zunächst wurden in dieser Konditorei noch Queijadas do Gregórios verkauft, später dann Queijadas aus eigener Produktion, die ihre Bezeichnung der an der Ladentür aufgestellten Holzfigur eines Schwarzen verdanken.

Die Queijadas do Preto werden nicht nur in Chão de Meninos verkauft, sondern auch in diversen Supermärkten.

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Queijadas .

Von: K.P. am 08. Oktober 2008 keine Kommentare

Sintra Archiv

Nach den Queijadas de Sapa waren die aus dem Hause Mathilde die ältesten Sintras.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Geschäft gegründet. (Von Matilde Soares Ribeiro, so José Alfredo Azevedo, oder Matilde das Dores Ribeiro, folgt man Eduardo Frutuoso Gaio.)

Die Queijadas de Mathilde, damals in noch etwa fünf Zentimeter größeren Packungen als heute, waren das Lieblingsgebäck von König Fernando II., der mit seinem Gefolge in Ranholas einzukehren pflegte, genau so wie später Dom Manuel II.

Auch diese Konditorei verlagerte wie die Familie Sapa, als die Eisenbahnlinie nach Lissabon eröffnet wurde, ihr Geschäft aus Ranholas in die unmittelbar am Bahnhof gelegene Avenida Miguel Bombarda 6. Die Queijadas de Mathilde wurde 1974 geschlossen. Heute befindet sich hier das Schreibwarengeschäft ABC.

Die Queijadas de Mathilde wurde 1974 geschlossen.

Eine kleines Emblem mit dem Aufdruck Oferta de S. M. D. Fernando II. dient als königliche Reklame und Markenzeichen, denn die Queijadas dieser Konditorei sagten dem König am meisten zu.

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Von: K.P. am 07. Oktober 2008 keine Kommentare

Sintra Archiv

Die älteste der auf Queijades spezialisierten Konditoreien, 1756 von Maria Sapa in Ranholas gegründet, befindet sich heute in der Volta do Duche.

Francisco Antunes das Neves (1842 - 1895) besaß seit 1870 gemeinsam mit seinem Schwiegervater eine Konditorei in Ranholas. Später trennte sich Francisco Antunes das Neves von seinem Geschäftpartner, um die „Fábrica da Belas Queijadas da Sapa“ zu gründen.

Als 1887 die Eisenbahnlinie nach Lissabon in Betrieb genommen wurde, ließ der Verkehr auf der Estrada de Lisboa merklich nach, so dass das Geschäft in die Stadt verlagert wurde. Bis dahin wurden an den Wochenenden die Törtchen mit Esel- und Pferdekarren in die Stadt und sogar bis nach Lissabon geschafft und ähnlich wie heute an der Straße zum Verkauf angeboten.

Die Familie Sapa expandierte, in ganz Sintra waren die Stände dieser Sippe zu finden:

A tribo sapina que tem brotado como cogumelos em terreno fresco, alastrou-se a todos os pontos desde S.Pedro até à Vila, e forçosamente quem faz e vende queijadas, descende e pertence à tribo dos sapas que é mais conhecida do que a tribo de Israel, de modo que quem vende queijadas em Sintra são todos sapas ou sapos. (Francisco José de Almeida,guia de Portugal: Um passeio de Lisboa a Sintra. 1880)

1889 hatte Francisco Antunes das Neves eine Lizenz für den Betrieb solcher Karren erhalten, mit dessen Hilfe die Törtchen auch in der Haupstadt Lissabon verkauft werden konnten; aber schon 1890 wurde das neue Geschäft in der Volta do Duche eröffnet, auf einem Grundstück, das die Sapas von Guilhermina Gallwey erworben hatten, und dieses Geschäft ist bis heute in Betrieb und in Familienbesitz.

1912 wurden die Queijadas de Sapa als Marke registriert und 1959 der Geschäftsname „As verdadeiras Queijadas da Sapa” eingetragen.

1952 übernahm Francisco Barreto das Neves das Geschäft.

Im Januar 2007 wurde das Geschäft in der Volta do Duche mit den Verdadeiras Queijadas da Sapa, nachdem es etwa acht Monate geschlossen war, wieder eröffnet.

Zur Zeit wird die Konditorei vom Ehepaar Margarida Neves Soares, der Tochter des alten Besitzers Francisco Barreto Neves , und Américo Soares betrieben. Francisco Barreto Neves hatte die Konzession einer Nichte, Maria Fernanda Neves, übertragen, die das Geschäft bis etwas 2006 betrieb.

Bei einer so großen Marke konnte ein Familienstreit um die Besitzrechte an der Marke nicht ausbleiben, so dass sich in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Frage stellte, wer denn nun die wirklich echten und wahren Queijadas de Sapa verkaufte, das Café an der Kirche in S. Pedro oder die Konditorei in der Volta do Duche.

Aus dem Hause Sapa stammen auch die Queijadas do Avô Neves.

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